Senior Volunteers for informal Learning

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Im Projekt SeViL – Senior Volunteers for informal  learning“ ging es darum, „Best-Agern“ außerhalb ihres beruflichen Lebens die Möglichkeit informeller Lernerfahrung im Europäischen Ausland zu geben.

Die beiden Partnerorganisationen aus Italien und Deutschland wählten hierfür insgesamt 12 Menschen im Alter von 53 bis 67 aus und bereiteten sie auf jeweils dreiwöchige Lernaufenthalte vor. Dabei wurden Lernwartungen formuliert, Ängste abgebaut, nützliche Tipps gegeben.
Die Teilnehmer reisten jeweils zu zweit. Teilweise kannten sie sich vorher, teilweise lernten sie sich erst beim Vorbereitungstreffen kennen.

Die Partnerorganisationen bezogen geeignete Einsatzstellen ein und stimmten mit diesen das Programm ab. Insgesamt gab es drei Einsatzstellen: zwei kulturelle Begegnungsstätten und ein  Beratungszentrum für Familien und Frauen. Alle Stätten boten vielfältige Möglichkeiten, Prozesse im jeweils anderen Land kennenzulernen und verschiedene Arbeitsfelder auszuprobieren. Die Lernenden konnten sich selbst einbringen, aber auch Impulse ihrer Kollegen der Einsatzstellen, der Gäste und des Umfeldes aufnehmen. So wirkten die deutschen Teilnehmer im Bildungshaus Casa Cares handwerklich, halfen im Garten und in der Küche und hinterließen, der Tradition des Hauses folgend, ihre Spuren. So entstand z.B. ein Herbarium, eine alte Tür wurde restauriert.
In Deutschland wirkten die italienischen Freiwilligen bei der Ausgestaltung kultureller Höhepunkte mit, unterstützen einen internationalen Multiplikatorenworkshop zum Thema Alphabetisierung und ein Sommerfest einer Weimarer Seniorensportgruppe.

Sowohl die Teilnehmerauswahl als auch die Durchführung der Mobilitäteng gründeten sich auf Instrumente und Standards, die in Zusammenarbeit der beiden Partnerorganisationen entwickelt bzw. überarbeitet wurden und in die auch die Erwartungen und Erfahrungen der Teilnehmenden einflossen.

Alle Teilnehmenden kamen hochmotiviert von ihren Einsätzen zurück. Sie versicherten, dass das Projekt dazu beitrug, dass sie sich auch künftig in der Erwachsenenbildung engagieren werden. Die Impulse, die sie aufnahmen, werden sie in ihrer Arbeit umsetzen.
Sie fühlen sich auch für die Zukunft motiviert, an Europäischen Lernangeboten (ERASMUS+, KA1) teilzunehmen und ihr Umfeld dazu anzuregen (Das stellten sie bereits im Projektzeitraum durch eigene Teilnahme bzw. Einwerbung einer Kollegin unter Beweis).

Die koordinierenden und begleitenden Aufgaben waren zwischen den beiden Partnerorganisationen abgestimmt und wurden, je nach Bedarf,  über die Nutzung verschiedener Kommunikationsmedien gemeinsam bzw. arbeitsteilig umgesetzt.

Es fanden zwei persönliche Treffen der Projektpartner statt.

Das informell erworbene Wissen der Teilnehmenden wurde durch ein Zertifikat der Aufnahmeorganisation sowie den Europass bescheinigt.

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