„Imagine – Math could be fun“

Der Workshop „Imagine – Math could be fun“ fand vom 20.-28.04.2013 in Erfurt statt. Vierzehn Teilnehmende aus acht Ländern kamen, um ihre mathematischen Kompetenzen zu verbessern. Die Ausgangsniveaus waren sehr unterschiedlich, was durchaus so beabsichtigt war.

Gemeinsam begaben sich die „Freaks“ und diejenigen, die sich anfangs noch vor Naturwissenschaften scheuten, auf die Suche nach mathematischen Zusammenhängen im Alltag: Sie erkundeten geometrische Formen in der historischen Altstadt von Erfurt, beschäftigten sich mit Adam Ries und dem Rechnen auf den Linien, setzten sich bei der Erfurter Bahn mit Fahrplantakten auseinander und probierten Kräfteverhältnisse aus, indem sie selbst einmal Triebwagen steuerten. Auf der „Imaginata“ in Jena führten sie mathematische Experimente durch. Sie setzten sich auch gesellschaftskritisch mit der Nutzung mathematischer Kenntnisse auseinander: Am Erinnerungsort „Topf & Söhne“ erfuhren sie, welche Optimierungsgrößen dem Bau von Verbrennungsöfen im Nationalsozialismus zugrunde gelegt wurde.

Arbeitssprache war Mathematik, englisch und deutsch.

Der Workshop wurde im Bürgerzentrum einer Plattenbausiedlung durchgeführt. Die unmittelbare Nachbarschaft zur dortigen Regelschule ermöglichte eine Einbeziehung der Schüler, die dadurch eine hohe Wertschätzung erfuhren: In einer gemeinsamen Lektion mit den ausländischen Senioren konnten sie zeigen, was und wie sie am PC lernten. Einen Höhepunkt erlebte der intergenerationelle und interkulturelle Austausch beim gemeinsamen Kochen in der Lehrküche der Schule – auch Rezepte haben mit Mathematik zu tun.

Letztendlich war nicht nur für die Workshop Teilnehmer sondern auch für die Schüler und das Umfeld der Beweis erbracht – Mathe hat –zumindest in dieser einen Woche – allen Spaß gemacht.

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